Funktionen

Allgemein

ScreenshotMaker ist, wie der Name schon sagt, ein Programm zum erstellen von Screenshots (Abbildungen dessen, was auf dem Bildschirm angezeigt wird).
Dazu bietet es vielfältige Funktionen an, die im Folgenden erläutert werden.

Grundfunktionen

Gesamter Bildschirm

Dies ist die einfachste Art, einen Screenshot zu erstellen - es wird einfach der gesamte Bildschirm "fotografiert".
Zu erwähnen ist hier, dass ScreenshotMaker die Verwendung mehrerer Bildschirme berücksichtigt und immer den gesamten virtuellen Bildschirm abbildet.

Diese Funktion kann über das Kontextmenü des Symbols in der Taskleiste oder über die eingestellten Tastenkürzel erreicht werden.

Aktuelles Fenster

Diese Funktion speichert das Fenster ab, in dem gerade gearbeitet wird.

Der Befehl ist nur über Tastenkombinationen aufrufbar, da ein Rechtsklick auf die Taskleiste diese zum aktiven Fenster macht.

Bereichsauswahl

Hiermit wird es möglich, einen Bildschirmbereich auszuwählen und abzuspeichern.
Dies ist insbesondere nützlich zur Erstellung von Screenshots mehrerer Fenster oder zum Zeigen von Einstellungsgruppen von Programmen (z.B. für Tutorials).

Die Bereichsauswahl kann über das Kontextmenü des Taskleistensymbols und die eingestellten Tastenkombinationen gestartet werden.

Fensterauswahl

Diese Funktion ist, soweit ich weiß, in dieser Form ein einzigartiges Feature im Bereich der Screenshot-Programme.
Mit ihr wird es möglich, jederzeit durch ziehen eines Fadenkreuzes ein Fenster auf dem Bildschirm auszuwählen. Da in Windows so ziemlich jedes Objekt ein Fenster ist, kann man damit auch Bereiche wie einzelne Buttons, Listen oder Darstellungen von Webseiten (siehe  Screenshots) kopieren und abspeichern.

Um ein komplettes Fenster (mit Rahmen) zu kopieren, ziehen Sie das Fadenkreuz einfach auf dessen Titelleiste.

Das Fenster mit dem Fadenkreuz kann durch Drücken der Strg-Taste und Ziehen der Maus verschoben werden.
Wird diese Funktion nicht benötigt, kann das Fenster über das Kontextmenü des Taskleistensymbols ausgeblendet werden.

Erweiterte Funktionen

Dies sind Funktionen, die das Verhalten der Grundfunktionen beeinflussen oder nicht offen sichtbar sind.

Unterstützung von Fensterregionen

Sicher haben Sie schon einmal Fenster gesehen, die sich, was deren Form angeht, von allen anderen Fenstern in Windows unterscheiden. Besonders bei diversen Mediaplayern (z.B. Windows Media Player, Winamp) wird diese Technik für die so genannten Skins eingesetzt. Aber auch Windows XP verwendet Fensterregionen, um die abgerundeten Ecken des Fensterrahmens darzustellen.
Grundsätzlich gilt für Fensterregionen: Alles was außerhalb liegt, gehört nicht zum Fenster (wird also weder gezeichnet nocht ist es anklickbar).

ScreenshotMaker benutzt nun diese Eigenschaft von Fenstern, um bessere Screenshots als andere Programme zu erzeugen.
Ist für ein Fenster eine Region gesetzt, so holt sich ScreenshotMaker diese und macht alles, was außerhalb liegt, transparent.

Bitte beachten Sie, dass die Transparenz nur zuverlässig abgespeichert wird, wenn das Dateiformat PNG ist. JPEG unterstützt Transparenz nicht, in BMP wird sie nur von manchen Programmen verarbeitet.

Verwenden von PrintWindow

PrintWindow ist eine Funktion, die seit Windows XP zur Verfügung steht, um Bilder von Fenstern zu erstellen.
Der große Vorteil dieser Funktion ist es, dass die Abbildung des Fensters unabhängig von dem durchgeführt wird, was aktuell auf dem Bildschirm angezeigt wird, d.h. das Fenster wird direkt in das Bild gezeichnet.
Allerdings funktioniert dieses Verfahren nicht mit allen Fenstern (z.B. bei GIMP) und führt in Windows Vista dazu, dass das Aero-Theme nicht mitkopiert wird. Deshalb ist diese Funktion optional.

Portabler Modus

ScreenshotMaker kann dazu gebracht werden, seine Einstellungen in den Ordner zu speichern, in dem auch die Programmdatei liegt (anstatt im Ordner "Anwendungsdaten" im Benutzerverzeichnis). Dies ist besonders nützlich, wenn es von einem USB-Stick oder ähnlichen Medien gestartet werden soll und dabei die Einstellungen auf verschiedenen Computern gleich bleiben sollen.

Um das Programm in diesen Modus zu versetzen, erstellen Sie eine Datei mit dem Namen "ssm_portable" in dem Ordner, wo auch die EXE-Datei liegt.

Beschreibung der Einstellungen

Ausgabe-Einstellungen

Ausgabe in Datei

Ausgabeordner: Der Ordner, in dem die erzeugten Bilder abgespeichert werden.

Namensbasis: Die Basis des Dateinamens. An diesen wird eine dreistellige, fortlaufende Zahl und die Dateierweiterung angehängt. Die Eingabe von "screenshot" erzeugt Dateinamen wie "screenshot001.png".

Fenstertitel verwenden: Verwendet den Titel des Fensters als Namensbasis. Wenn das Fenster keinen Titel hat, wird "NoTitle" eingesetzt; für Aufnahmen des Bildschirms/von Bildschirmausschnitten wird "Screen" eingesetzt.

Dateiformat: Das Format, in dem die Dateien gespeichert werden (Standard: PNG). Beachten Sie die folgende Liste für die Wahl des geeigneten Formats:

Kopieren in die Zwischenablage

Ist diese Funktion aktiviert, werden die Bilddaten im Standard-Format von Windows in die Zwischenablage kopiert. Bitte beachten Sie, dass dabei sämtliche Transparenzdaten verloren gehen.

Steuerungs-Einstellungen

Hier können Tastenkombinationen für die drei Grundfunktionen festgelegt werden. Klicken Sie einfach in das entsprechende Eingabefeld und drücken Sie die gewünschte Kombination.

Zusätzlich können Aktionen für die Drucken-Taste eingestellt werden. Standardmäßig sind diese so eingestellt, wie sie von Windows selbst auch verwendet werden.

Sonstige Einstellungen

PrintWindow verwenden: Ist diese Option gesetzt, werden Screenshots durch PrintWindow erstellt (siehe oben). Ansonsten wird der Bereich, den das Fenster auf dem Bildschirm einnimmt, direkt vom Desktop kopiert. Das Fenster wird dazu vorrübergehend so weit wie möglich in den Vordergrund gebracht, um Überlappungen zu vermeiden.

ScreenshotMaker automatisch starten: Wenn aktiviert, wird ScreenshotMaker in den Autostart des aktuellen Benutzers eingetragen (Registry: HKEY_CURRENT_USER).